Hörprobleme sind keine Frage des Alters

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Wussten Sie, dass nur ca. 17% aller in Deutschland von einer Hörminderung betroffen Menschen, ein Hörgerät benutzen?

Das hat verschiedene Ursachen: Zum einen haben immer noch viele Menschen Vorurteile gegenüber Hörsystemen, zum anderen sind sich viele ihrer Hörminderung nicht bewusst und denken z.B. dass ihr Gegenüber nuschelt.

Die Umwelt verstehen und alles Wichtige zu hören ist  die Grundvoraussetzung für ein unbeschwertes Lebensgefühl. Tritt Unsicherheit beim alltäglichen Hören ein, kann dieses schnell zu Unwohlsein bis hin zur sozialen Isolation führen.

Im Erwachsenenalter benötigt mittlerweile jeder fünfte Deutsche Hörgeräte und das nicht ab 50+, sondern quer durch alle Altersgruppen. Deshalb ist eine rechtzeitige Vorsorge schon in jungen Jahren geboten, denn die allgemeine Lärmbelastung, ein Auslöser für Hörschäden, ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen.

Gut zu wissen: Je früher Sie etwas gegen eine Hörminderung unternehmen, desto aussichtsreicher ist es, mit Hörgerät wieder so gut zu hören wie früher. Deshalb empfehlen wir die regelmäßige Kontrolle Ihres Hörvermögens. Gratis bei Ihrem Hörgeräteakustiker innerhalb eines kostenlosen Hörtests.

Koffein kann Schwerhörigkeit verstärken

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Eine Studie des McGill University Health Center, Kanada hat ergeben, dass Koffein die Fähigkeit des Körpers, sich von vorübergehender lärmbedingter Schwerhörigkeit zu erholen, einschränkt. Darüber hinaus stellte die Studie fest, dass Koffein zu dauerhaften Schäden beiträgt, die ursprünglich reversibel waren. “Wenn das Ohr lauten Geräuschen ausgesetzt ist, kann es zu einer vorübergehenden Schwerhörigkeit kommen, die auch als temporäre Hörschwellenverschiebung bezeichnet wird. Diese Störung ist in der Regel in den ersten 72 Std. nach der Lärmbelastung reversibel. Bleiben die Symptome bestehen, wird der Schaden jedoch dauerhaft”, so Dr. Faisal Zawawi, HNO-Arzt am McGill University Health Center, Kanada

Quelle: audioinfos Juni 2017

Straßenverkehr erhöht Demenzrisiko

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Wer in der Nähe verkehrsreicher Straßen wohnt, hat ein erhöhtes Demenzrisiko.

Für andere neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Multiple Sklerose besteht ein solcher Zusammenhang nicht.
Das ergab die Studie, die Daten nahezu aller erwachsenen Bewohner der bevölkerungsreichsten Kanadischen Provinz Ontario erfasste.
Für Menschen, deren Wohnung nicht mehr als 50 Meter von einer Straße mit hohem Verkehrsaufkommen entfernt war, stieg das Risiko einer Demenzerkrankung innerhalb von elf Jahren um sieben Prozent, verglichen mit denjenigen, die mindestens 300 Meter weiter weg wohnten.
Als auslösender Faktor spielt der erhöhte Gehalt an Stickstoffdioxid und Feinstaub in der Luft eine große Rolle, reicht aber zur Erklärung nicht aus, berichten die Forscher im Fachblatt “The Lancet”.
Insgesamt wurden 6,6 Millionen von 20 bis 85 Jahren für die Studie berücksichtigt. Nicht in die Studie einbezogen wurde die Korrelation von Gehörverlust und Demenz.

 

Textquelle: Hörakustik 2/2017

Nie wieder Vokabeln lernen!

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Keine Verständigungsprobleme mehr im Urlaub? Mit diesem schlauen Gadget kein Problem!

 

Das amerikanische Unternehmen Waverly Labs hat einen Hörer entwickelt, der Sprache übersetzt.

Der Wireless-Hörer namens Pilot ist das erste Gerät, das im Ohr getragen wird und mit dualen Rauschunterdrückungsmikrofonen Sprache aus der Umgebung filtert, um dann die Sprache mittels einer App zu übersetzen. Zunächst wird festgestellt, ob es sich bei der gehörten Sprache etwa um Japanisch oder Französisch handelt, um dann in einem zweiten Schritt diese in die zuvor eingestellte Sprache zu übersetzen. Dies soll, so heißt es in der Pressemitteilung, simultan und ohne eine Unterbrechung geschehen, während das Gegenüber spricht. Die erste Version des Piloten wird zum Ende des Sommer 2017 für ungefähr 250 US-Dollar im Handel erhältlich sein und die App ist mit iOS und Android kompatibel.

 

 

Textquelle: Hörakustik 10/2016
Bildquelle: http://www.waverlylabs.com/

 

Welttag des Hörens am 3. März 2017

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Stellt man fest, dass man mit dem Hören Schwierigkeiten hat, z.B. oft beim Gegenüber nachfragen muss, was er gerade gesagt hat oder die Familie zum xten Mal darauf hinweist, dass der Fernseher zu laut ist, dann sollte man den Gang zum HNO-Arzt oder zum Hörakustiker antreten.

Nutzen Sie den Welttag des Hörens für einen kostenlosen Hörtest sowie zum unverbindlichen Kennenlernen aktueller Hörgerätechnologien bei Ihrem Hörakustiker. Lassen Sie sich über die Ursachen, Risiken und mögliche Folgen einer Hörminderung sowie geeignete Präventionswege informieren und beraten. Denn umso früher ein Hörverlust festgestellt wird, umso einfacher und erfolgreicher wird die Nutzung eines Hörsystemes.

Machen Sie mit und lassen Sie Ihr Gehör anläßlich des Welttag des Hörens überprüfen.

Wir freuen uns auf Sie!